Haftung für Wettbewerbsverstöße von Arbeitnehmern (Facebook)

Welche Auswirkungen haben Werbemaßnahmen angestellter Arbeitnehmer auf deren privaten Facebook-Seiten auf die Arbeitgeber?

Ein Arbeitnehmer ist als angestellter Verkäufer eines Autohauses tätig. Der Arbeitnehmer unterhält eine private Facebook-Seite. Dort wirbt er für den Kauf von Fahrzeugen bei seinem Arbeitgeber, einem Autohaus, unter Hinweis auf eine dienstliche Telefonnummer. Das Autohaus hat keine Kenntnis von diesen Handlungen seines Arbeitnehmers.

Nach der Entscheidung des Landgerichts Freiburg vom 4. 11.2013 - 12 O 8/13 - haftet das Autohaus für Wettbewerbsverstöße des Arbeitnehmers nach § 8 Abs. II UWG. Für die Haftung ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber Kenntnis von der Handlung des Mitarbeiters hatte.